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"Verkehrswende einläuten"-Aktion auf der Attac-Sommerakademie 2019 in Bochum



Teilnehmer*innen der Sommerakademie von Attac Deutschland und das Bündnis „Radwende Bochum“ haben für eine Kehrtwende in der Verkehrspolitik demonstriert. Mit einer „Gehzeug“-Parade zogen sie durch die Innenstadt und forderten klimagerechte und platzsparende Alternativen zum motorisierten Individualverkehr. Die so genannten Gehzeuge – rechteckige Holzgestelle in den Abmessungen eines Autos – wurden von jeweils einer Person getragen und machten so den Platzverbrauch von Autos besonders anschaulich. Für die Busse machten die DemonstrantInnen die Fahrbahn frei.

„Im Autoland Deutschland werden Fahrrad-, Bus- und Bahnfahren oder Zufußgehen als Fortbewegungsarten zweiter Klasse behandelt und bekommen kaum Platz zugestanden. Für Autos – die lauteste, ungesündeste und klimaschädlichste Art der Mobilität – gibt es dagegen jede Menge Privilegien: Platz im städtischen Raum, Vorrang bei der Verkehrsführung und steuerliche Vorteile beispielsweise für Dienstwagen“, sagte Attac-Campaignerin Sabine Lassauer.

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Geschrieben von Helmut Melzer

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