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Neu und einzigartig: Datenbank „NAT-Database“ zu tierversuchsfreier Forschung

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Tierversuchsfreie Methoden versetzen in Erstaunen und liefern brillante Ergebnisse. Den Ausstieg aus Tierversuchen fordern heute nicht nur ¾ der Bürger aus 12 EU-Ländern (jüngste repräsentative Umfrage; Juni 2020), sondern sogar die EU-Tierversuchsrichtlinie schreibt dieses Ziel fest. Doch die Tierversuchszahlen bleiben hoch und immer noch hat die Tierversuchslobby die Zügel in der Hand. In Deutschland fließen z.B. über 99% der öffentlichen Fördergelder in Tierversuche, weniger als 1% in moderne tierversuchsfreie Forschung. Und das, obwohl allein im Bereich Medikamententestung hinreichend belegt ist, dass 95% der „erfolgreich“ im Tierversuch getesteten potenziellen Arzneimittel nicht die klinische Prüfung am Menschen bestehen; sie fallen durch wegen mangelnder Wirkung oder unerwünschter, oft fataler, Nebenwirkungen.

Erfolgreich und zukunftssicher: tierversuchsfreie Forschung

Tierversuchsfreie Methoden boomen mittlerweile weltweit. Erste Staaten wie die USA und die Niederlande arbeiten an Ausstiegsplänen aus dem Tierversuch. Ob Hightech-Zellkultur-Verfahren mit sogenannten Multi-Organ-Chips, 3-D-Biodruck oder Computersimulationen – in den letzten 10 Jahren wurden unzählige tierversuchsfreie Verfahren und Technologien in den Bereichen Medizin und Biowissenschaften entwickelt. Den Überblick zu behalten ist derzeit praktisch unmöglich. Auch viele Wissenschaftler wissen nicht, welche tierversuchsfreien Möglichkeiten für ihr Forschungsfeld existieren. Da nicht einmal die Bundesregierung ein aktuelles Übersichts- und Informationsportal bereitstellt, hat der gemeinnützige Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) dies nun selbst in die Hand genommen. Seit Ende Juli 2020 ist sein neustes Groß- und Dauerprojekt in der Welt: NAT-Database (NAT: Non-Animal Technologies), eine Datenbank zu tierversuchsfreien Forschungsmethoden. Gestartet mit 250 Einträgen zu Verfahren, die weltweit entwickelt wurden, weitere werden kontinuierlich ergänzt. Die Datenbank ist frei zugängig und auf Deutsch wie Englisch, damit jeder sich über diese innovative Forschung informieren kann.

Das bietet die NAT-Database

Das Wissenschaftler-Team der Ärzte gegen Tierversuche recherchiert, wertet fachliche Publikationen aus und erstellt dann die Einträge: eine Zusammenfassung der Methode sowie Infos zum Entwickler/Erfinder und zur Quelle.Es gibt vielfältige Suchmöglichkeiten, gezielte Schlagwortsuche genauso wie Filteroptionen, z.B. nach Fachbereichen oder Forschungsmodellen. Gefundenes kann als PDF-Datei „mitgenommen“ werden oder auch als Export auf CSV- oder XML-Datei, sodass man seine Suche im Anschluss weiterbearbeiten kann. Durch die Datenbank können:

-Wissenschaftler weltweit sich über aktuelle Entwicklungen in einem bestimmten Forschungsfeld informieren und Kontakte knüpfen, z.B. zwecks Zusammenarbeit oder Erlernen einer bestimmten Methode.-Behörden gezielt tierversuchsfreie Verfahren identifizieren – die z.B. bei Genehmigungsanträgen anstelle von Tierversuchen eingesetzt werden sollten.Politiker Einblicke erhalten, unabhängig von Aussagen der Tierversuchslobby – entscheidend, um letztlich die Abschaffung der Tierversuche voranzutreiben.-Die Öffentlichkeit von der Vielfalt an großartigen tierversuchsfreien Verfahren erfahren.„Forschung ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg!“ lautet die Maxime von Ärzte gegen Tierversuche und arbeitet sachkundig und beharrlich zum Wohle von Mensch und Tier für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche.

Infos:

www.nat-database.de

www.aerzte-gegen-tierversuche.de

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